MIRROR MIRROR

Sonderausstellung im kärnten.museum mit ARS CARINTHIA. Kunst & Handwerk im Gestaltungsexperiment.

Eröffnung: 23. November 2023
Ausstellung: 24. November 2023 bis 11. Februar 2024

Ausstellungsbeitrag: Melitta Moschik DISC 2023

Der Spiegel als Abbild und Medium der Selbstwahrnehmung ist ein Artefakt von besonderer Bedeutung. Der in Form einer Compact Disc gestaltete Wandspiegel greift den Aspekt der Konstruktion von Identität im virtuellen und analogen Raum auf. Daten bestimmen das digitale Selbst. Der Blick in den Spiegel lässt die Betrachter:innen nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern auch ihre virtuelle Identität bewusst werden.

Melitta Moschik INTERFACES 2023

Ausstellung im KELAG SCHAU-KRAFTWERK Forstsee, Kärnten

Vernissage: 6. Juli 2023
Ausstellung: 7. Juli bis 24. September 2023

Melitta Moschik visualisiert in einer ortsspezifischen Installation Energie als Grundlage des technologisierten Lebens. Digitale Schnittstellen werden auf farbigen, transluzenten Acrylglas-Tafeln zum Abbild von digitaler Vernetzung. Die visuellen Symbole kommunizieren den Status der Aktivierung, das Fließen von Medien und verdeutlichen die Unbedingtheit von Energie.

LEERRAUM 2023

Ausstellung im Kunstraum Braugasse, Hoyerswerda, D


Melitta Moschik EMPTY SPACE 2023
Computergrafik, UV-Druck auf Aludibond, Alu-Rahmen, 60 x 80 x 2 cm

Eröffnung: 24.3.2023
Ausstellung: 25.3. bis 9.5.2023

Die Frage nach dem Sein und dem Nichts hat nicht nur Existentialisten wie Jean-Paul Sartre philosophisch beschäftigt, sondern war und ist auch ein zentrales Thema in der Kunst. Demokrit hielt das Nichts für die Leere, aus der das Werden erwächst. Für Martin Heidegger erlaubt die Vorstellung des Nichts überhaupt erst eine Ahnung des Seins. Das Faktum des Todes macht dem Dasein seinen Entscheidungsraum bewusst.

In meiner Gestaltung wird durch ein dichtes Linienraster ein Beziehungsfeld generiert, in dem ein Darüber und Darunter, ein Dies- und Jenseits möglich werden. Die Öffnung in der Bildoberfläche deutet einen Leerraum und die Frage nach der Möglichkeit der Orientierung in der Welt an. Nach Vilém Flusser wiederholt sich, vom Standpunkt des bodenlosen und absurden Lebens, das menschliche Handeln, ohne irgendwo hinzuführen, mit dem Nichts als Hintergrund. Katalogtext: Melitta Moschik

REFLECTIONS OF SHOCK

Ausstellung im Künstlerhaus Klagenfurt

Melitta Moschik Ausstellungsbeitrag SCREEN BURN NYC 2013
Zweiteilig, Stahltafel, CNC-Stanzung, Alu-Rahmen, je 90 cm x 120 cm

Eröffnung: 02. März 2023
Ausstellung: 03. März bis 07. April 2023

Kuratierung: Paula Marschalek

Künstler*innen:
Beatrix Bakondy, Isabel Belherdis, Barbara Bernsteiner, Julia Bugram, Sevda Chkoutova, Isabella Fürst, Simon Goritschnig, David Holzinger, Aklima Iqbal, Julian Jankovic, Melitta Moschik, Anita Münz, Johannes Rass, Kurt Spitaler, Veronika Suschnig, Gerold Tusch

Die interdisziplinäre Gruppenausstellung “Reflections of Shock” reflektiert zahlreiche Facetten von Schock und macht so auf die Tragweite des Phänomens aufmerksam. Die künstlerischen Arbeiten nehmen verschiedene Aspekte thematisch auf, erzählen Geschichten über Kriege, Klimakrise, Gesellschaftsdynamiken sowie physischen Schockzuständen.

Melitta Moschik greift in der Werkserie SCREEN BURN geschichtsträchtige Ereignisse auf und reflektiert die Politik von Bildern, die sie dokumentieren. Das Bildmotiv des Terroranschlages auf das World Trade Center 2001, welches sich unter der Formel 9/11 ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat, ist zu einer Ikone der massenmedialen Bildproduktion geworden. Moschik überträgt die digitale Materialität der reproduzierten Bilder in ein analoges gestanztes Punktraster der Stahltafeln, welches die Eindringlichkeit der Bildinformation verdeutlicht.

Melitta Moschik CLOSED 2022

Ausstellung Galerie M Klagenfurt


Eröffnung: 21. Mai 2022
Ausstellung: 23. Mai bis 18. Juni 2022

Der Zustand des Schließens, der Ausgrenzung und des Verbotes sind ein gesellschaftspolitisches Phänomen und Abbild unserer Zeit. Melitta Moschik greift in der Ausstellung CLOSED Aspekte der Bild- und Informationszensur auf und stellt diese in symbolgrafischen plastischen Zeichen und Textinstallationen dar. Drei Werkserien aus Acrylglas und Metall verweisen auf die digitale Praxis in der globalen Kommunikation und werfen die Frage nach dem offenen Zugang auf.

Melitta Moschik TOUCHING REALITY 2021

Ausstellung Galerie Freihausgasse Villach


Eröffnung: 16.12.2021

Ausstellung: 17.12.2021 – 05.02.2022

Melitta Moschik setzt sich in ihren Arbeiten mit den veränderten Wahrnehmungs- und Repräsentationsmodalitäten von Wirklichkeit durch den Einfluss der neuen Medien auseinander. Die hypertrophe Produktion und Distribution von Bildmaterial, die visuelle Struktur von Benutzeroberflächen, der virtuelle Raum als neuer Kulturraum sind einige Aspekte, die sie in ihren Werken thematisiert und in formaler Logik und technischer Ästhetik umsetzt. Die Künstlerin analysiert in ihrem Werk die Entwicklung vom Bild zum Zeichen, lotet dessen Bedeutungsvalenzen aus und reflektiert unter dem Stichwort der Ikonisierung die Zeichenwerdung von medialen Bildern. Dass diese Bilder der Wirklichkeit Mechanismen der Kontrolle und Strukturen der Macht zugrunde liegen, wird allzu gerne vergessen und von Moschik subtil an die Oberfläche gebracht.

(Roman Grabner, Textauszug aus der Monografie Melitta Moschik TOUCHING REALITY)

Melitta Moschik DATASCAPE 2021

Künstlerische Fassadengestaltung des Laborgebäudes am MED CAMPUS LINZ

Eröffnung: 13.09.2021

Siegerprojekt eines 2017 geladenen Kunst am Bau- Wettbewerbes der Medizinischen Fakultät der JKU Linz

Die künstlerische Gestaltung DATASCAPE von Melitta Moschik lässt tabellarisch erfasste DNA-Sequenzen zum signifikanten Gestaltungsmotiv der Keramikfassade des Laborgebäudes am Campus für Humanmedizin werden. Die farbige Komposition und Modulation der Keramiklamellen wird in vier Farbabstufungen durch die Basenabfolge der DNA-Bausteine ATGC bestimmt, dessen Linienraster auf dem Code des Serotonin-Transporter 5-HTT-Gens basiert. Die 2756 Basen wurden in codierter Farbabfolge auf die West-Süd-Ost- und Nordfassade des Gebäudes übertragen und generieren ein genetisches Bandenmuster, das den Bauplan des Lebens visualisiert. Die Fassadenflächen werden zu Kommunikationsoberflächen, die den Wirkungsbereich des Ortes als Forschungs- und Laborstätte weithin lesbar werden lassen.

 

Fokus Sammlung 06. ABSTRAKT. geometrie + konzept
Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt

Eröffnung: 23.09.2020
Ausstellung: 24.09.2020 – 02.05.2021

Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt

Im Rahmen der Reihe “Fokus Sammlung”, in der regelmäßig thematische Ausstellungen aus den Beständen der Kunstsammlung des Landes Kärnten/MMKK gezeigt werden, widmet sich das Museum Moderner Kunst Kärnten nun dem umfassenden und heterogenen Bereich des Abstrakten. Die ungegenständliche Kunst, die bedeutende Innovation des 20. Jahrhunderts, lässt sich in zwei Möglichkeitsformen unterscheiden:  die geometrisch-konstriktive und die lyrisch-gestische Variante.

Ausstellungsbeiträge: Thomas Baumann, Isolde Baumhackl-Oswald, Rudi Benétik, Uwe Bressnik, Josef Dabernig, Armin Ebner, Werner Feiersinger, Martin Gansberger, Karl Hikade, Werner Hofmeister, Isabella Hollauf, Sabina Hörtner, Luisa Kasalicky, Manuel Knapp, Edgar Knoop, Peter Kogler, Cornelius Kolig, Roland Kollnitz, Günther Kraus, Suse Krawagna, Eric Kressnig, BHX Lohmer, Zorka L-Weiss, David Mase, Melitta Moschik, Gerhardt Moswitzer, Hermann Josef Painitz, Ferdinand Penker, Viktor Rogy, Ryu-Gruppe, Meina Schellander, Martina Steckholzer, Pia Steixner, Esther Stocker, Karin Sulimma, Nita Tandon, Jochen Traar, Mar Vicente, Reinfried Wagner, Manfred Wakolbinger, Gertrud Weiss-Richter, Markus Wilfling, Heimo Zobernig.

BILDER EINER LANDSCHAFT
Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt

Eröffnung: 22.01.2020
Ausstellung: 23.01. bis 31.08.2020

Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt
Sorbisches Museum, Bautzen 27.05.2019 bis 25.08.2019
Koroška galerija likovnih umetnosti, Slovenj Gradec 04.10. bis 08.12.2019
Wendisches Museum, Cottbus 05.06.2020 bis 13.09.2020

Die Ausstellung „BILDER EINER LANDSCHAFT. WOBRAZE KRAJINY. WOBRAZY KRAJINY. PODOBE POKRAJINE“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung für das sorbische Volk mit dem Sorbischen Museum Bautzen (D), der Koroška galerija likovnih umetnosti (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Koroška) in Slovenj Gradec (SLO), dem Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt (A) und dem Wendischen Museum Cottbus (D).

Nika Autor (SLO) | Iris Brankatschk (D) | Jošt Franko (SLO) | IRWIN (SLO) | Michael Kruscha (D) | Marko Lipuš (A) | Zorka L-Weiss (A) | Melitta Moschik (A) | Marko Peljhan (SLO) | Frauke Rahr (D) | Hella Stoletzki (D) | Karl Vouk (A)

Insgesamt 12 Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit interkulturellen und interdisziplinären Entwicklungsprozessen der Landschaft und Kultur auseinander.

TOUCH WOOD
Stadtgalerie Klagenfurt


TOUCH WOOD – Die korrespondierende Ausstellung zum Kunstprojekt FOR FOREST – „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“

Ausstellung: 06.09.2019 – 05.01.2020
Eröffnung: 05.09.2019

In einer umfangreichen, zweigeteilten Schau in der Stadtgalerie Klagenfurt und im Museum Moderner Kunst Kärnten werden die vielfältigen Motive des Waldes mit all seinen Phänomenen und Konnotationen gezeigt.
Ausgehend von einer chronologischen, kunsthistorischen Präsentation des Themas wird die Brücke zu einer Vielzahl von aktuellen internationalen zeitgenössischen Positionen geschlagen.

Ausstellungsbeitrag: Melitta Moschik BINARY TREES 2008
Acryl-Jet-Print auf Alu Dibond, 2-teilig, je 120 x 90 cm
Kunstsammlung des Landes Kärnten/MMKK

KAMBIUM – KUNST MUSS WACHSEN
Künstlerhaus Klagenfurt

 

 

Vernissage: 12.09.2019, 19:00
Ausstellung: 13.09. – 31.10.2019

Parallel zur Kunstinstallation FOR FOREST, ein von Klaus Littmann temporär ins Wörthersee-Stadion verpflanzter Wald, hat der Kunstverein Kärnten 40 Künstler*innen zur Ausstellung KAMBIUM – KUNST MUSS WACHSEN eingeladen.

Ausstellungsbeitrag: Melitta Moschik CAMBIUM01,02 2019
Wandobjekt, zweiteilig, Aluminium gefräst, je D 54 cm

Melitta Moschik greift Wachstumsvorgänge in computergenerierten Symbolgrafiken auf und modelliert gefräste Schablonen aus Aluminium, welche sowohl auf pflanzliche als auch mathematische Wachstumsprozesse verweisen. Das fraktale Verzweigungsmuster lässt in Form von binären Baumstrukturen die rekursiven Erscheinungsformen in der Natur lesbar werden und veranschaulicht die Systematik des Kambiums, jener Wachstumsschicht, dessen Teilungsgewebe für das sekundäre Dickenwachstum von Bäumen verantwortlich ist.

RECONSTRUCTION BORDERS
Galerie Artemons Contemporary, Wien


Eröffnung: 12.07.2019
Ausstellung: 13.07. – 24.08.2019

Melitta Moschik 6-teiliger Werkzyklus BORDERS 2019

Die Werkserie RECONSTRUCTION BORDERS thematisiert das aktuelle Phänomen des Wiederaufbaus von Grenzen im Kontext der Geschichte.
Vor 30 Jahren fiel der Eiserne Vorhang und beendete die als ‚Kalten Krieg’ genannte Epoche. Stacheldrahtzäune, Mauern, Schranken und Wachtürme verschwanden. Derzeit gibt es weltweit rund 70 Sperrzonen, an denen konsequent gebaut wird. Statt Globalisierung mit offenen Staatsgrenzen wird ein Schließen der Grenzen beobachtet.

Die Bildmotive greifen historische und aktuelle Fotomotive von Grenzbefestigungen auf und bilden die signifikanten Konstruktionen von Zäunen und Mauern ab. Die mittels CNC-Stanzung in Punktrastern gefertigten Metallbilder lassen bedeutsame Sperrzonen wie die Berliner Mauer lesbar werden. Die Stanzmotive visualisieren geschichtsträchtige Ereignisse, die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Die Werke bedienen sich der Ikonen der massenmedialen Bildproduktion und deuten die Politik der Bilder, deren Bedeutung und ästhetische Dimension an.